Manfred Kolbe 
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Bundestag
19.06.2009, 11:23 Uhr Übersicht | Drucken

Nordsachsen steigen Bundestag aufs Dach

Landesvertretung Sachsens, Bundestag, Stadtrundfahrt, das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die jetzige Forschungs- und Gedenkstätte in der Berliner Normannenstraße sowie die Erlebnisausstellung „The Story of Berlin“ waren das Ziel von 50 Frauen und Männern aus Torgau, Delitzsch und Schkeuditz. Diese Region gehört zum  Wahlkreis des CDU- Bundestagsabgeordneten Manfred Kolbe, der zu dieser zweitätigen Informationsreise in die deutsche Hauptstadt Berlin eingeladen hatte.


Foto
Besuchergruppe mit Manfred Kolbe in der Kuppel des Reichstages
Berlin - Mit dem Reisebus ging es in Richtung Bundeshauptstadt. Gegen 10.00 Uhr erreichten die Gäste ihr erstes Ziel, die Landesvertretung Sachsens. Dort wurden wir von Frau Dr. Vera Kretschmer die Zuständig für Presse, Öffentlichkeitsarbeit und Verwaltung ist empfangen. Nach einem kleinen Imbiss lernten die Teilnehmer das Haus sowie die Arbeits- und Funktionsweise der „kleinen Botschaft von Sachsen“ kennen.

Die Sächsische Landesvertretung befindet sich im Zentrum Berlins auf der so genannten Museumsinsel in unmittelbarer Umgebung des Bundesbauministeriums und des Auswärtigen Amtes – also inmitten von Politik und Kultur. Danach ging es mit dem Bus zum Sicherheits- Check im Deutschen Bundestag. Auf der Besuchertribüne im Plenarsaal des Deutschen Bundestages, im ehemaligen Reichtagsgebäude, gab es einen sehr informativen Vortrag über die Geschichte des Hauses, die Ausstattung des Saales und die Sitzordnung der Fraktionen. Während des Vortrages gingen die Blicke der Teilnehmer oft nach oben, denn da war die begehbare Kuppel des Reichtagsgebäudes zu sehen. Empfangen wurden die Gäste gegen 13.00 Uhr von Manfred Kolbe im Raum A1. Der Bundestagsabgeordnete lässt flott die Geschichtsdaten vorbeiziehen und leitet das Gespräch in aktuelle Fragen über. Bemerkenswert waren seine Ausführungen zum deutschen Wahlsystem, zu welchem seiner Auffassung nach dem Bürger die Wichtigkeit und die Auswirkungen der so genannten „Zweitstimme“ unzureichend erklärt werden, denn sie ist die Hauptstimme (!) und damit entscheidend für den Anteil der Sitze der Parteien im deutschen Bundestag. Kolbe erklärte, dass Wahlkreisarbeit für ihn sehr wichtig sei und die Basis immer fest im Auge hat. Das bedeutet Büroarbeit, Sprechstunden, Termine, Termine... und ständig zwischen Berlin und Sachsen pendeln. Während der Gesprächsrunde stellte Frau Lösch aus Rackwitz fest, dass sie ihren Abgeordneten noch nie gesehen hat. Kolbe versprach spontan zum Rackwitzer Dorffest am Wochenende dabei zu sein.

Nach der einstündigen Gesprächsrunde ging es mit dem Fahrstuhl 30 Meter in die Höhe zum Fototermin. Und wer dann noch den faszinierenden Ausblick von ganz oben über Berlin erklimmen wollte, musste noch einen 230 Meter langen Fußmarsch in Kauf nehmen. Auf der Kuppel liegt den Besuchern die Hauptstadt zu Füßen.
Während einer zweistündigen Stadtrundfahrt bekamen die Gäste eine Vorstellung von der Größe Berlins und ihren geschichtlichen und touristischen Orten.
Bemerkenswert die Feststellung, dass das ehemalige Ostberlin den größeren Anteil an kulturhistorischen Gebäuden hat. Bautätigkeit überall, viel Neues ist rund um das Reichtagsgebäude und den Potsdamer Platz entstanden. Vater Zille würde wohl voller Überzeugung sagen: „Berlin, wie haste dir verändert!“

Am Abend war dann Check-in ins Hotel anschließend ging es zum Abendessen.
Danach konnte jeder entscheiden, ob man mit dem Abgeordneten den Abend verbringen wollte oder den Abend individuell gestaltet. Am nächsten Morgen ging es gegen 9.00 Uhr vom Hotel direkt zu einem Informationsgespräch ins Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Gastgeber Manfred Kolbe und die Teilnehmer der Fahrt wurden mit einer Filmpräsentation über die Arbeit des Ministeriums der Generationen mit Ursula von der Leyen informiert. Termin, Termine... Herr Kolbe musste sich danach bereits wieder verabschieden.
Mit dem Bus fuhren wir zur Forschungs- und Gedenkstätte der ehemaligen Stasi- Zentrale, nach dem Mittagessen besuchten die Gäste die fantastische Erlebnisausstellung „The Story of Berlin“. Einige nutzen danach die Zeit für einen Bummel auf dem „Ku-Damm“. Nach dem Abendessen wurde mit vielen neuen Eindrücken die Heimreise angetreten.

Diana Müller


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